Autosuche

Autogas tanken

Autogas wird immer beliebter. Vor allem bietet sich der große Vorteil, dass die Umrüstkosten vor allem von Vielfahrern relativ schnell ammortisiert sind, da sich beim Tabvorgang einiges sparen lässt.

Allein in Deutschland gibt es derzeit rund 2.800 Tankstellen. Auch in den Niederlande, Belgien. Frankreich, England, Italien und Polen ist das Gastankstellennetz gut ausgebaut. In der Schweiz, in Österreich und in Dänemark ist das Netz hingegen sicherlich noch ausbaubar.

Die Methode zur Betankung des Gastanks es überall gleich, es gibt allerdings drei Anschlussarten, die unterschieden werden. Der ACME-Anschluss ist vor allem in Deutschland und in Belgien verbreitet, die Niederlande setzt auf den Bajonettanschluss und Frankreich sowie Italien auf den Dish-Anschluss. In anderen Ländern kommt eine dieser drei Varianten zum Einsatz.

Zwischen den einzelnen Anschlüssen gibt es Kompatibilitätsprobleme, die jedoch durch Adapter leicht gelöst werden können. Auf der sicheren Seite ist, wer sich zu seinem Anschlus zwei weitere Adapter zulegt. Die meisten Tankstellen haben auch Adapter vorrätig, die dann für den Tankvorgang ausgeliehen werden können. Da aber nicht alle Gas-Tankstellen rund um die Uhr mit Personal besetzt sind, ist auf der sicheren Seite, wer sich die zwei Adapter zulegt, sobald er mit seinem Auto ins Ausland verreisen möchte.

Die Art der Betankung ist bei jedem der drei Anschlüsse gleich. Bei einem Druck von sechs bis acht Bar ist Autogas flüssig. Mit Hochdruck - das heißt mit zehn bis 15 Bar wird das Gas in den Tank gedrückt. Dabei ist das gesamte System luftdicht nach Außen abgesichert, so dass es zu keiner Geruchsbelästigung komte. Erst wenn der Tankschlauch entfernt wird, entweicht ein wenig Gas am Ventil, was aber unmittelbar im gasförmigen Zustand verfliegt.

Die Zapfpistole einer Gastankanlage besitzt einen Überwurfring, mit dem sie Außen auf das Gewinde des ACME Füllstutzens am Tankbehälter aufgeschraubt wird, und sich so vollflächig auf der Gummidichtung anpresst, damit kein Gas nach Außen strömen kann. Wer das zwei Mal gemacht hat, wird damit keinerlei Probleme mehr haben. Auch beim Bajonett- und beim Dish-Anschluss werden der Füllstutzen und der Tankbehälter miteinander verschraubt. Adapter sehen dann so aus, dass sie auf das Gewinde des Tankbehälters passen und auf der Gegenseite das Verschrauben mit dem Füllstutzen ermöglichen.